moderne Bauwerküberwachung
Korrosionsmonitoring (KoMo)
Korrosionsmonitoring - Zustandsüberwachung von Gebäuden
Korrosionsmonitoring im Stahlbeton ist ein wichtiger Bestandteil der Bauwerkserhaltung und -überwachung. Es ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Bewertung von Korrosionsprozessen, was zur Verlängerung der Lebensdauer und zur Verbesserung der Sicherheit von Betonbauwerken beiträgt.
Durch den Einsatz moderner Messtechniken und Sensoren können Bauwerke effizient und nachhaltig überwacht werden.
Einsatzgebiete von Korrosionsmonitoring
Nicht zugängliche Bauteile
Überwachung von Bauteilen, die nach der Fertigstellung schwer oder gar nicht zugänglich sind.
Beschichtete Bauteile
Überwachung von Bauteilen, die aufgrund vorhandener Beschichtungen nicht durch herkömmliche Messmethoden untersucht werden können.
Korrosionsschutzsysteme
Überwachung der Wirksamkeit von Kathodischen Korrosionsschutzsystemen (KKS) und anderen Korrosionsschutzmaßnahmen.
Ziele des Korrosionsmonitoring
Identifizierung von Korrosionsprozessen in einem frühen Stadium, um rechtzeitig Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreifen zu können.
Die Sicherstellung der Betriebssicherheit zur Vermeidung von plötzlichen und unerwarteten Sperrungen durch kontinuierliche Überwachung und frühzeitige Erkennung von Korrosionsschäden.
Aber auch schwer zugängliche Bauteile können so einfach überwacht werden.
Prävention
Identifizierung und Bewertung von Korrosionsprozessen bereits in einem frühen Stadium, bevor sichtbare Schäden auftreten.
Längere Lebensdauer
Durch kontinuierliche Überwachung und rechtzeitige Intervention können die Lebensdauer und die Sicherheit von Betonbauwerken verlängert werden.
Instandhaltunsplanung
Bereitstellung von Daten zur Planung und Optimierung von Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen.
Die Zustandsüberwachung von Stahl- und Spannbetonbauwerken stellen eine hohe Anforderung an die Sachkunde des Planers und an die Ausführenden aufgrund der Komplexität des Korrosionssystems von Stahl im Beton.